Nur wenige Szenen in Europa sind so ikonisch wie die weißen Pferde der Camargue, die durch die Brandung galoppieren. Für viele Fotografen ist das ein Traumbild – und es ist näher, als du denkst. So sieht ein Pferde-Shooting mit mir aus, und so holst du das Beste daraus heraus.
Wo die Shootings stattfinden
Die Pferde gehören Züchtern aus der Gegend und werden von Gardians geführt, den traditionellen Reitern der Camargue. Wir arbeiten an einem wilden Küstenabschnitt bei Saintes-Maries-de-la-Mer, im Sumpf und – für die Hengste – im ersten Licht am Strand. Wir treffen uns etwa 20 Minuten vor dem Shooting an einem vereinbarten Treffpunkt und fahren gemeinsam zum Ort. Etwa zwei Wochen vor deinem Termin bekommst du die genaue Uhrzeit und den Treffpunkt mit einem Kartenlink.
Licht und Timing
Jedes Shooting wird nach der Sonne geplant, meist um Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. Das Shooting selbst dauert etwa anderthalb Stunden in warmem, tief stehendem Licht: Gegenlicht auf dem Spritzwasser, leuchtende Mähnen, lange Schatten im Sand.
Was du fotografieren wirst
Weiße Pferde, die durchs Wasser auf dich zulaufen, Hengste bei Sonnenaufgang – manchmal steigend und im Spiel miteinander – und Pferde, die den Sumpf durchqueren. Jedes Shooting ist anders, denn es sind echte Tiere in ihrer eigenen Landschaft.
Kamera-Einstellungen in Kürze
Verschlusszeit 1/2000 s oder kürzer (bis 1/4000 s im Gegenlicht), f/7,1–f/8 für eine Gruppe, kontinuierlicher Autofokus mit einem erweiterten Fokuspunkt auf dem vordersten Pferd und Serienbildmodus. Ein 70–200 mm oder 100–400 mm ist ideal, dazu bei Bedarf ein 24–70 mm für die Landschaft. Ein Stativ brauchst du nicht.
Was du mitbringen solltest
Kleidung: Rechne damit, nass zu werden
Du stehst oft am Wasserrand oder im flachen Wasser. Bitte bring deine eigenen Gummistiefel mit – je höher, desto besser – und eine komplette Garnitur Wechselkleidung. Wenn du unsicher bist, was du brauchst, frag mich einfach vor deinem Shooting.
Frühe Morgen können selbst im späten Frühjahr erstaunlich kalt sein. Zieh dich also in Schichten an und bring eine winddichte Jacke mit. Im Frühling und Sommer ist ein Hut gegen die Sonne sinnvoll.
So schützt du deine Ausrüstung
- Ein Regenschutz oder eine einfache Plastikhülle gegen Spritzwasser.
- Ein Blasebalg, um Sand wegzupusten, bevor du wischst – reib Sand nie übers Glas.
- Mehrere Mikrofasertücher.
- Wisch abends Salzwasser mit einem leicht feuchten Tuch von Kamera und Objektiven.
- Ein Kameragurt oder Tragesystem hält die Kamera hoch und trocken.
- Stell deine Tasche auf trockenen Boden, nicht auf nassen Sand.
Kleine Dinge, große Wirkung
Bring Ersatzakkus und schnelle Speicherkarten mit – du wirst viele Serien fotografieren. Ein Handtuch, trockene Socken und eine Tüte für nasse Sachen machen die Heimfahrt viel angenehmer. Und vergiss Wasser und einen Snack nicht.
Das Wichtigste
Hör auf meine Ratschläge vor Ort. Ich kenne die Pferde und weiß, wohin sie laufen werden. Bleib an der Stelle, die ich dir zeige, und genieß den Moment – das Wohl der Pferde steht immer an erster Stelle.
Bitte beachte: Pferde sind Fluchttiere und bleiben unberechenbar. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung, jeder ist bei Unfällen selbst für sich verantwortlich. Mehr dazu in meinen AGB.
Für wen es geeignet ist
Die Pferde bewegen sich schnell, deshalb solltest du deine Kamera gut kennen. Um den Rest kümmere ich mich: die richtige Position, das Licht und das Timing – damit du im richtigen Moment am richtigen Ort bist.
Die Plätze sind begrenzt – alle Termine findest du auf der Pferde-Seite. Schreib mir gern auf Deutsch, Englisch oder Französisch.